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Alle Beiträge zum Thema Flucht & Migration

Fünf afghanische Geflüchtete vor einer Moschee in Iran. Ende 2023 fanden massive Abschiebungen statt

»Unislam­ische Abschieb­ungen«

Pakistan und Iran schieben massen­haft nach Afghanistan ab

Ausgerechnet: In den letzten drei Monaten des Jahres 2023 schieben Pakistan und Iran rund 800.000 geflüchtete Afghan*innen in deren krisen­gebeuteltes Herkunfts­land ab. Das afghanische Taliban-Regime ist damit überfordert.

von Thomas Gugler

Mittelmeer: Archäologin Geesche Wilts sitzt auf einer Klippe und dokumentiert ein Metallboot. Das Boot hatten Geflüchtete genutzt.

Wenn Boote Ge­schichten erzählen

Archäolog*­innen aus Kiel unter­suchen auf Lampedusa Boote von Flüchtenden und doku­mentieren deren Ver­änderung. Sie erhalten so Ein­blicke, die sonst verborgen bleiben. Die Boote geben einen einzig­artigen Auf­schluss über Umstände der Flucht.

GEAS-Reform, Abschiebungen und Verschärfungen. Wandgraffiti: "Was wäre wenn die Solidarität nicht an der eugrenze endet?"

Autoritäre Eskalation

Der Schutz für Ge­flüchtete wird weiter aufgehoben. Die Ampel passt sich der rechten Rhetorik der AfD an und zieht teils sogar an ihr vorbei. Das GEAS verschärft das Asyl­recht in der EU und erleichtert Ab­schieb­ungen.

Luftaufnahme der Küstengemeinde Anlo Beach in Ghana, Blick auf die teils überfluteten und zerstörten Häuser der Fischer

Wenn das Meer kommt

Anlo Beach ist eine von vielen Fischergemeinden an der Westafrikanischen Küste, die vom Klimawandel betroffen sind. Im November 2021 wurden Häuser von einer Sturmflut weggespült.

CD Cover von Blitz The Ambassador

Afrika ver­kom­pli­zieren

2005 prägte die britisch-nige­rianisch-gha­naische Auto­rin Taiye Selasi den Begriff »Afro­politan«. Gemeint sind damit junge Auswander­*innen aus afrika­nischen Ländern in Nord­amerika oder Euro­pa, die zwi­schen ver­schie­denen Wel­ten leben. Selasi traf damit einen Nerv der Zeit. Mittler­weile wird unter »Afro­politan« auch ein neuer Literatur­stil sub­sumiert. Zu seinen be­kanntes­ten Prota­gonist­*innen zählen Chima­manda Ngozi Adichie, Sefi Atta, Teju Cole und No­Violet Bula­wayo.

Foto eines Schiftzugs auf einer Mauer in Kos, Griechenland: No one is illegal mit einem Stern

Entmenschlicht

Die EU hat kein geltendes Recht, dass Menschen die aufgrund der Klima­krise fliehen, expliziert. Welche Zuschrei­bungen in der Debatte entmensch­lichen und lassen damit keine jurist­ische Lösung zu?

Graffiti zeigt Erde und spielt auf das Einhalten des 1,5 Grad Ziels an Klimakrise

Same procedure as every year?

Es fehlt ein Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien wie Gas, Kohle und Erdöl. Für Millionen Menschen bleibt die Klimakrise vor allem im Globalen Süden eine tödliche Gefahr. Was ist vom Klimagipfel zu erwarten?

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