Format:

Alle Beiträge zum Thema friedensprozess

Fünf afghanische Geflüchtete vor einer Moschee in Iran. Ende 2023 fanden massive Abschiebungen statt

»Unislam­ische Abschieb­ungen«

Ausgerechnet: In den letzten drei Monaten des Jahres 2023 schieben Pakistan und Iran rund 800.000 geflüchtete Afghan*innen in deren krisen­gebeuteltes Herkunfts­land ab. Das afghanische Taliban-Regime ist damit überfordert.

Aktuell häufen sich Kriege ohne Aussicht auf Friedensverhandlungen: Ukraine, Sudan, Jemen, Gaza. Protestbild "No War"

Kriegszeiten

Es heißt, dass sich jeder Krieg erschöpft und dann Friedensverhandlungen folgen. In der aktuellen Weltlage sieht es nicht so aus. Die globale autoritäre Wende gibt bei fünf Kriegen den Takt vor.

Der Palästina-Platz in Theran im Iran

»Müssen wir die Palästi­nenser unter­stützen?«

Das Regime der Islamisch­en Republik Iran und seine Anhänger[]*innen unterstüt­zen die ter­roristische Hamas. Die iranische Op­position lehnt die is­lamistische Soli­darität ab. Das ist im Alltags­leben und auf Social Media spürbar.

Wüstenartige Landschaft, zwei Wegweisser zeigen in verschiedener Richtungen

Mauretanien, der Sahel und der Westen

Die Sahelzone ist als geo­politische Einflusszone, Rohstoffreservoir, Aktionsfeld islamistischen Terrors oder Migrations­Hotspot ins Zentrum der inter­nationalen Politik gerückt. Das gilt nun auch für ihr westlichstes Land, Mauretanien.

Viele Personen, zum Teil in Uniform, drängen sich auf der Ladefläche eines Transporters, einer hält ein Gewehr in die Höhe

Die guten Putschisten

Gute Beziehungen zwischen Frankreich und dem Tschad bestehen nach der Machtübernahme durch Mahamat Déby fort. Auch die Aussöhnung mit Oppositionsführer Succès Masra liegt in Frankreichs Interesse – das Nachsehen hat die Zivilgesellschaft.

Zwei Männer sitzen vor einer bunten Moschee in Herat, Afghanistan

Erdbeben in Herat

Schwere Beben richteten in Afghanistan im Oktober ver­heerende Schäden an. Am härtesten betroffen sind Frauen und Kinder. Bei der Verteilung von Hilfs­gütern wollen die Taliban die Kon­trolle ausüben.

Menschen in London demonstrieren für das Ende des Genozides in Palestina

War es das?

Nach dem anti­semitischen Massen­mord der Hamas am 7. Oktober zeugen viele (linke) Reaktionen von einem pro­blematischen Verständnis des Post­kolonialismus. Die Strömung hat für ein Verstehen des 7. Oktober mehr geschadet als genutzt.

Unsere Inhalte sind werbefrei!

Wir machen seit Jahrzehnten unabhängigen Journalismus, kollektiv und kritisch. Unsere Autor*innen schreiben ohne Honorar. Hauptamtliche Redaktion, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit halten den Laden am Laufen.

iz3w unterstützen