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Alle Beiträge zum Thema Kolonialismus

Bei einem antirassistischen und dekolonialen Protest in Frankreich werden Bilder von Frantz Fanon hochgehalten. Fanon trägt auf dem Porträt Anzug und Krawatte

Solidarität, Identität und Humanismus bei Frantz Fanon

Leon Gabriel zeigt, wie Frantz Fanons Denken ein Ver­ständnis von Soli­dari­tät ermöglicht, das feste Identi­täten hinterfragt, Gewalt kritisch re­flektiert und einen re­parativen Human­ismus in den Mittel­punkt stellt.

Ein Street-Art-Werk zeigt ein in blau gehaltenes Inneres eines Computerchips, auf dem die Einzelteile miteinander verkabelt sind. Um den Chip selbst, ist noch das Mauerwerk dargestellt, dass in der Mitte ein Loch hat.

KI und Ungleich­heit

Künst­liche In­telli­genz ver­ändert die Welt – je­doch nicht über­all zu gleichen Be­ding­ungen. Während wenige Kon­zerne und Staaten die KI-Ent­wicklung do­minieren, bleibt der Globale Süden weit­gehend aus­geschlossen. Welche Folgen hat das?

Zeitungsillustration des Besuches der Chagga-Gesandtschaft bei Kaiser Wilhelm II. im Berliner Schloss

Eine Chagga-Delegation besucht 1889 Berlin

Im Jahr 1889 kam eine Chagga-Dele­gation des Mangi Rindi aus Moshi nach Berlin. Die Chagga im heutigen Tansa­nia und die Deut­schen verbindet eine ver­flochtene, in Vergessen­heit geratene Geschichte. Wie wurden sie empfangen?

Eine Frau und zwei Kinder stehen vor einem Gemälde von Sela Adjei mit schwarzen und weißen Figuren

Der Nkonya-Alavanyo-Konflikt in Ghana

Die Kunst­austellung »Fragments« von Sela Adjei themati­sierte den Land­konflikt zwischen Nkonya und Alavanyo in Ost­ghana. Seine Ursprünge reichen in die Zeit der britischen und deutschen Kolonial­herrschaft zurück.

Blick auf den Eingang der Universität in Istanbul, vor bewölktem Himmel

Jüdische und Anti-Nazi-Wissen­schaft­ler*innen im türkischen Exil

Jüdische und Anti-Nazi-Wissen­schaftler*innen flüchteten ins türkische Exil und wurden dort mit offenen Armen empfangen – sie prägten sowohl türkische Universi­täten als auch den Wieder­aufbau Deutsch­lands mit.

Schwarz-weiß-Fotographie der Familie von Martin R. Dean

»Die Sklaven­geschichte ist ein Teil von mir«

Martin Dean entdeckt, dass seine Familien­geschichte eine Sklaven­geschichte ist und verknüpft sie in seinem Buch mit Kolonial­ismus, Rassismus und europä­ischer Amnesie. Ein Gespräch über Identität, Erinnerung und das Schweigen Europas.

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