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Alle Beiträge zum Thema Krieg & Friedensprozesse

Militärs in Guinea während dem Putsch in 2021 vor einer Ansammlung von Zivilist*innen

Turbu­lenzen im Sahel

Wie der Putsch im Niger den Westen aufgerüttelt hat

Siebenmal haben Militärs seit 2020 im Sahel geputscht: in Guinea, Mali, Burkina Faso, Niger und Tschad. Doch erst nach dem jüngsten Umsturz in Niger begann die westliche Öffent­lichkeit, die unterschied­lichen Vorgänge genau anzuschauen.

von Olaf Bernau

Banjska Monastery Kloster

Eskalation im Kosovo

Im Kosovo verübte eine para­militärische Gruppe im Septem­ber einen Anschlag. Die Folgen könnten den Konflikt mit Serbien eskalieren lassen. Was ist passiert und worum geht es dabei eigentlich politisch?

Drei Kämpferinnen der YPJ (Yekîneyên Parastina Jin) stehen zusammen und halten sich im Arm

Zeit und Geduld

Die kurdi­schen Frauen­verteidi­gungs­ein­heiten YPJ sind mittler­weile welt­bekannt. Doch bis zur Eman­zi­pation ist es noch ein weiter Weg, auch die Kämpfer­innen der YPJ sind im zivilen All­tag mit patri­archa­len Struk­turen kon­fron­tiert.

Frauen in Militärdress und mit Gewehr bei der Ausbildung, Schwarzweißfoto von 1974

Pioneers of Change?

In der Region Tigray scheint das Recht auf geschlechtliche Gleichberechtigung auf dem Vormarsch. Schon seit den 1960ern kämpften hier viele Frauen für die TPLF. Sexismus existiert aber weiterhin in der äthiopischen Provinz, von der fehlenden Repräsentation in politischen Gremien bis zu sexualisierter Gewalt. Die gesellschaftliche Position ehemaliger Kämpferinnen ist prekär.

Viele Frauen demonstrieren in Uniform und mit ukrainischen Flaggen, sie halten ein schwarzes Banner, auf dem Fotos getöteter Soldatinnen zu sehen sind.

Vom Krieg gelenkt

Mit dem Beginn des russischen Angriffs auf die gesamte Ukraine am 24. Februar 2022 eska­lierte der Krieg, der schon seit 2014 in der Ostukraine tobt. Viel Beach­tung finden die Frauen in der ukra­inischen Armee.

Im Vordergrund sitzt ein Mensch mit Waffe in der Hand im Auto, im Hintergrund stehen Menschen an einen Zaun gelehnt, zwei unterhalten sich miteinander.

»Wir kämpften für eine Re­volution inner­halb der Revolu­tion«

Die Revo­lution der Sandi­nistas in Nica­ragua wurde auch von Frauen gemacht. Für sie brachte der Kampf neue Freiheiten, aber auch alte Kämpfe gegen das Patria­chat. Heute ist in Nica­ragua nicht mehr viel übrig vom Idea­lismus der Sandinistas.

Krieger­*innen oder Friedens­engel?

Plakat mit bewaffneten Frauen der Women's Self Defence Corps und einer Zeichnung von einer weiblichen Schützin mit Gewehr

Gütig und opfer­bereit?

Frauen in Kaschmir kämpften für die Auto­nomie Kaschmirs vor allem gegen den indischen Staat. Dabei sind sie mit einer auf Mütter­lichkeit redu­zierten Symbolik konfron­tiert, die ihren femi­nistischen Eifer im Umgang mit dem Patriar­chat nicht erfasst.

Soldatinnen marschieren in Uniform und mit Waffe in Reihen durch die Straßen von Mexiko City

Um­kämpfte Soldat­innen

In Mexiko nehmen Soldat­innen eine zuneh­mend aktivere Rolle im Militär ein. Dadurch ändern sich jedoch noch keine Geschlechter­rollen. Es stellt sich die Frage nach der geschlecht­lichen Orga­nisation von Gewalt, deren Teil Soldat­innen sind.

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