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Alle Beiträge zum Thema Post-Kolonialismus

Zeitungsillustration des Besuches der Chagga-Gesandtschaft bei Kaiser Wilhelm II. im Berliner Schloss

Eine Chagga-Delegation besucht 1889 Berlin

Koloniale Verflechtungen

Im Jahr 1889 kam eine Chagga-Dele­gation des Mangi Rindi aus Moshi nach Berlin. Die Chagga im heutigen Tansa­nia und die Deut­schen verbindet eine ver­flochtene, in Vergessen­heit geratene Geschichte. Wie wurden sie empfangen?

von Joachim Zeller

Eine Frau und zwei Kinder stehen vor einem Gemälde von Sela Adjei mit schwarzen und weißen Figuren

Der Nkonya-Alavanyo-Konflikt in Ghana

Die Kunst­austellung »Fragments« von Sela Adjei themati­sierte den Land­konflikt zwischen Nkonya und Alavanyo in Ost­ghana. Seine Ursprünge reichen in die Zeit der britischen und deutschen Kolonial­herrschaft zurück.

Blick auf den Eingang der Universität in Istanbul, vor bewölktem Himmel

Jüdische und Anti-Nazi-Wissen­schaft­ler*innen im türkischen Exil

Jüdische und Anti-Nazi-Wissen­schaftler*innen flüchteten ins türkische Exil und wurden dort mit offenen Armen empfangen – sie prägten sowohl türkische Universi­täten als auch den Wieder­aufbau Deutsch­lands mit.

Schwarz-weiß-Fotographie der Familie von Martin R. Dean

»Die Sklaven­geschichte ist ein Teil von mir«

Martin Dean entdeckt, dass seine Familien­geschichte eine Sklaven­geschichte ist und verknüpft sie in seinem Buch mit Kolonial­ismus, Rassismus und europä­ischer Amnesie. Ein Gespräch über Identität, Erinnerung und das Schweigen Europas.

Unterm Radar blickt auf unterbelichtete und vernachlässigte Nachrichten aus dem Globalen Süden

Unterm Radar im August

Unsere monatlichen Kurz­nachrichten aus dem Globalen Süden: Erinnerung an die Mordserie des NSU | Repression gegen Menschen­rechts­organi­sationen in Äthiopien | Geflüchteten-Camps in Griechen­land nach Moria | Stand der Lohn­forder­ungen von DDR-Vertrags­arbeiter*­innen aus Mosambik

Der Holzstich zeigt drei Kameruner Matrosen

»Unsere schwarzen Lands­leute«?

1886 erregten drei der wenigen bei der deutschen Marine tätigen Matrosen aus Kamerun mediale Aufmerk­samkeit. In den Quellen spiegelt sich ihre Exo­tisierung wieder. Ihnen wird mit einer Mischung aus Faszi­nation und Abwehr begegnet.

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