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Alle Beiträge zum Thema Sklaverei

Schwarz-weiß-Fotographie der Familie von Martin R. Dean

»Die Sklaven­geschichte ist ein Teil von mir«

Interview mit dem Autor Martin R. Dean

Martin Dean entdeckt, dass seine Familien­geschichte eine Sklaven­geschichte ist und verknüpft sie in seinem Buch mit Kolonial­ismus, Rassismus und europä­ischer Amnesie. Ein Gespräch über Identität, Erinnerung und das Schweigen Europas.

von Nina Piening

Gedenkkopf eines Königs des Königreichs Benin, die Restitution Study Group kritisiert die Rückgabe der Bronzen

Reparation statt Restitution

Im Jahr 2000 wurde die Restitution Study Group in den USA gegründet. Die Gruppe verschreibt sich der Heilung der Folgen der Ver­sklavung. Sie nimmt die Per­spek­tive der Nach­kommen ein, auch be­züglich der Rück­gabe geraubter Benin-­Bronzen – und überrascht damit.

Illustration schwarzer, afrodiasporischer Personen in bunten Kleidern - vermutlich beim Tanz in festlicher Kleidung

Die Macht zu verwirklichen

Un­ab­hängige, autarke Gesell­schaft­en, gegründet von Menschen, die der Sklav­erei entflohen sind – das Erbe der Quilombos dient afro­brasilian­ischen Femin­ist­*innen als Inspira­tion.

Statue an der Strandpromenade

»Sklaven­handel war die wichtig­ste Einnahme­quelle der Stadt«

Am Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei am 1. Juli 2023 tauchte in Vlissingen ein Denkmal an das Leid der Versklavten auf. Die iz3w sprach mit Angélique Duijndam über die lokale Auseinandersetzung um die Erinnerung an die Sklaverei.

Altes Gemälde von Eugène Delacroix zeigt Osmanischen Herrscher auf Pferd, auf dem Boden liegen Tote und Verletzte.

Vergang­ener Ruhm und moderne Sklaverei

Zum 100. Jubiläum der Türkischen Republik ist das Land erinnerungs­politisch zerstritten. Die AKP-Regierung spinnt ihre Mythen fort: Die Türkei sei zur Groß­macht bestimmt. Die Geschichte der Sklaverei des Landes stört bei diesem Narrativ.

Cape Coast Castle in Ghana bei Sonnenaufgang

Keine Paradiesgeschichte

Die historischen Orte des Sklavenhandels sind in Ghana zahlreich erhalten. Touristisch genutzt werden wenige. Die größte Aufmerksamkeit bekommen sie von Nachfahren versklavter Menschen, die auf der Suche nach Herkunftsorten sind.

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