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Alle Beiträge zum Thema Tourismus

Nachahmung der Kulisse von Moskau direkt vor dem Pool

Tourismus und Klassen­frage

Bettenburg und Belle Époque

Reisen gilt als Freiheit und Erholung – doch Tourismus war immer eine Klassenfrage, verbunden mit sozialer Ungleicheit. Der Artikel analysiert Luxus, Massentourismus und koloniale Kontinuitäten. Warum realisieren sich Urlaubsprivilegien immer auch auf Kosten anderer?

von Martina Backes und Rosaly Magg

verlassenes Haus mit einem Tag, das viele Häuser in der Innenstadt Lissabons zeigen: »Hier könnten Menschen wohnen« A- aqui podia viver gente

Ein missglückter Deal ...

Es fing an mit dem goldenen Visum. Investoren­kapital zieht in den historischen Stadtkern von Lissabon. Es folgt der Tourismus, während der Leerstand an Wohnungen steigt. Der Kapitalboom hat dem Stadtbild Lissabons und vielen Einwoh­ner*innen geschadet.

Häuserwand mit der Aufschrift Wohin die Wolken ziehen - jede gezeichnete Wolke steht für ein Land

»Città Futura«: Es war einmal ein italienisches Bergdorf

Riace, ein Bergdorf in Kalabrien, wird dank einer Kommunalpolitik der Zuwanderung erst zum Vorbild der Solidarity City Bewegung auf dem Lande, dann zum Ort mit Zukunft in einer strukturschwachen Region.

Tourismus am Ngorongoro-Krater: Menschen in Safari Autos fotografieren einen Elefanten. Der Bau von Nationalparks soll in Tansania ausgeweitet werden.

»Echtes Afrika«

In Tansania werden National­parks ausgebaut. Das hört sich gut an, aber die lokalen Bevölker­ungen können dabei unter die Räder kommen. Das gilt auch für die ost­afrikanische Volks­gruppe der Maasai.

Trotz alledem publik

Editorial zum Dossier »Kritischer Journalismus«

bestuhltes Restaurant im bayrischen Stil

Aber bitte mit Schweinshaxe

Seit 60 Jahren ist die Geschichte der Colonia Dignidad, die heute unter dem Label Villa Baviera firmiert, Teil der deutsch-chilenischen Beziehungen. Der Tourismus floriert, die Erinnerung an die Verbrechen stockt.

Cape Coast Castle in Ghana bei Sonnenaufgang

Keine Paradiesgeschichte

Die historischen Orte des Sklavenhandels sind in Ghana zahlreich erhalten. Touristisch genutzt werden wenige. Die größte Aufmerksamkeit bekommen sie von Nachfahren versklavter Menschen, die auf der Suche nach Herkunftsorten sind.

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