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Kleine Chronik des iz3w und der „Aktion Dritte Welt e.V“

Wenn Sie sich für die aktuelleren Entwicklungen im iz3w interessieren, bieten wir Ihnen hier unseren Tätigkeitsbericht vom vergangenen Jahr an.

2013

Die AG Bildung benennt sich um in fernsicht und widmet sich verstärkt der antirassistischen Bildung im Raum Freiburg. Mit der Namensänderung geht die neue Website für unsere Bildungsarbeit an den Start.

Im jugendkulturen-verlag erscheit "Bewegung Bewahren", ein Band zu Zustand, Geschichte und Selbstverständnis der Freien Archive in Deutschland mit einem bemerkenswerten Artikel unseres Archivars Christian Neven duMont zur Geschichte des iz3w und seines Archivs.

2010

Die Ausstellung "Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" wird in Freiburg eröffnet. Sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger Recherchen der iz3w-Kooperationspartner vom Rheinischen Journalistenbüro über die bisher verschwiegene zweite Hälfte der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

2008

Die neu gegründete AG Bildung besinnt sich auf die Notwendigkeit kritischer Bildungsarbeit und bietet unter anderem in Schulen und Jugendgruppen Projekttage an.

2006

www.freiburg-postkolonial.de geht online. Dieses Bildungs- und Informationsprojekt rückt den Deutschen Kolonialismus mitsamt seiner heutigen Nachwirkungen in seinen Mittelpunkt.

Das Archiv des iz3w geht online im Archivverbund archiv³. Bei www.archiv3.org gibt es ca.200.000 Fundstellen und es werden täglich mehr.

1998

Die Internetseite www.iz3w.org geht online. Das Projekt FernWeh nimmt mit finanzieller Unterstützung der EU seine tourismuskritische Bildungsarbeit auf.

1992

Anlässlich von 500 Jahren „Conquista“ initiiert die ADW e.V. ein EU-gefördertes Projekt zum Thema Europäischer Kolonialismus.

1988

Das iz3w beteiligt sich intensiv an der bundesweiten Kampagne gegen den Internationalen Währungsfonds IWF.

1983

Das Büchlein „Klar, schön war’s – Tourismus in die dritte Welt“ erscheint. Es ist der erfolgreiche Auftakt einer lang anhaltenden (selbst-)kritischen Beschäftigung mit dem Ferntourismus.

1978

Die AG Entwicklungspolitik der ADW legt das Buch „Entwicklungspolitik – Hilfe oder Ausbeutung?“ vor. Es avanciert mit einer Gesamtauflage von 24.000 Exemplaren zu einem Standardwerk der linken Kritik an Entwicklungshilfe.

Das iz3w mietet das Hinterhaus in der Freiburger Kronenstrasse 16 a. Dort ist es bis heute untergebracht.

1972

Die ADW e.V. kritisiert die von kirchlichen Gruppen getragene Kampagne „Wahlkampf für die Dritte Welt“ scharf: „Als antikapitalistische Gruppe können wir keine der im kommenden Wahlkampf kandidierenden Parteien unterstützen. Illusionen bezüglich der Politik der SPD sind den letzten Zweiflern in den letzten drei Jahren reichlich vergangen.“

1970

Das iz3w nimmt seine Arbeit in der Freiburger Lorettostraße auf. Im November erscheinen zum ersten Mal die „Blätter des iz3w“. Diese verdienen in den ersten Jahren ihren Namen tatsächlich, handelt es sich doch um eine mehr oder weniger lose Blattsammlung. Inhaltlich konzentriert sich die Publikation auf den organisatorischen Aufbau einer „entwicklungspolitischen Opposition in der B.R.D.“, die politische Kräfte von „links bis linksliberal“ bündeln soll (blätter des iz3w Nr. 1).

1968

Im Herbst beginnt die Aktion Dritte Welt ihre Arbeit unter dem Dach des Freiburger Uni-ASTA als „Sonderreferat“. Im Vordergrund der studentischen Initiative steht der „Aufbau einer Lobby für die Dritte Welt“ und die „Hilfe für die Entwicklungshilfe“. Das Entwicklungsministerium unter dem neuen Minister Erhard Eppler (SPD) wird explizit unterstützt. Zu einer Podiumsdiskussion der ADW mit Erhard Eppler, Günter Grass und Ernst Bloch kommen fast 4.000 BesucherInnen. Die Wochenzeitung „Die ZEIT“ veröffentlicht ein Dossier der ADW.

Es dauert nicht lange, bis sich das karitative Bemühen der ADW e.V. hin zu einer grundlegend kritischen Haltung bezüglich der Verhältnisse zwischen Süd und Nord verändert. (Zu den inhaltlichen Verschiebungen innerhalb der ADW von 1968 bis 1998 siehe ausführlicher den Beitrag „Von der Konsum-Kritik zum Kritik-Konsum“). Das neu gegründete informationszentrum 3. welt (iz3w) will fortan mehr im Inland informieren als Medikamente ins Ausland verschicken. Deshalb wird ein Archiv gegründet, zahlreiche Flugblätter werden veröffentlicht.

In anderen Sprachen

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Qui sommes nous” en français

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