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Als Kollektiv definiert

Risiken und Nebenwirkungen einer Aufklärungspädagogik gegen Antiziganismus

Mit Aufklärung und Wissensvermittlung will die deutsche Bildungspolitik nun endlich auch gegen Antiziganismus vorgehen. Doch wo in guter Absicht verallgemeinernde Aussagen über kollektive Diskriminierungserfahrungen gemacht werden, besteht die Gefahr, Vorurteile ungewollt zu festigen. Aufgeklärte Bildungskonzepte müssen sich der Fallen bewusst sein, die eine Anti-Vorurteilspädagogik birgt.

 

von Albert Scherr

 

Ablehnende Einstellungen gegen Sinti und Roma sind in Europa und auch in Deutschland verbreitet. Umfragen aus den 1990er Jahren stellten ablehnende Haltungen bei zirka 60 Prozent der Bevölkerung fest. Nach aktuellen Daten des GMF-Survey (Heitmeyer 2012: 39) stimmen 44,2 Prozent der Befragten der Aussage zu »Sinti und Roma neigen zur Kriminalität«. Gut 40 Prozent äußern, dass sie Probleme damit hätten, »wenn sich Sinti und Roma in meiner Gegend aufhalten«. Und 27,7 Prozent bejahen die Forderung »Sinti und Roma sollten aus den Innenstädten verbannt werden«. Solche Zahlen verweisen auf die Tradierung von Diskursen und Vorurteilen, die gewöhnlich latent bleiben, aber jederzeit abgerufen werden können. Dies zeigt sich gegenwärtig exemplarisch an den Konflikten, welche die Zuwanderung bulgarischer Roma in die Dortmunder Nordstadt ausgelöst haben: Die – keineswegs unproblematischen – Überlebensstrategien von Roma führten dort, wie auch in anderen Städten, zu lokalen Konflikten, in denen massive antiziganistische Ressentiments offenkundig wurden. (siehe www.faz.net/aktuell/feuilleton/einwanderer-in-dortmund-nordstadt-11732954.html)

Die erhebliche Verbreitung antiziganistischer Ressentiments ist durch empirische Studien wiederholt nachgewiesen worden. Gleichzeitig ist die Entwicklung einer Strategie gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma erklärtes Programm der Europäischen Union. Hierin ist auch ein Versuch zu sehen, die Ursachen für die verstärkte Wanderung von Roma innerhalb der EU von Ost- nach Westeuropa zu verringern. Die Ziele der EU werden seitens der Bundesregierung zwar befürwortet, die Etablierung einer eigenständigen nationalen Strategie zur Integration von Sinti und Roma wird jedoch abgelehnt (Bundesregierung 2011).

Vor diesem Hintergrund wird die Auseinandersetzung mit Antiziganismus inzwischen auch als eine Aufgabe für die politische Bildung gesehen. Deutlich wird dies etwa in der Forderung des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, »eine große Allianz gegen Antiziganismus und Ausgrenzung aufzubauen« (Krüger 2011) sowie in der Herausgabe eines Schwerpunktheftes ‚Sinti und Roma‘ der einflussreichen Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (Nr. 22-23/2011). Auch in den Bildungsaktivitäten von Roma-Verbänden zeichnet sich dies ab.

 

Fatale Auslassungen

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma wird in Geschichtsbüchern für die schulische Bildung – wenn überhaupt – nur am Rande thematisiert (Stachwitz 2006). Auch in der interkulturellen und rassismuskritischen Bildungsarbeit war und ist die Auseinandersetzung mit Antiziganismus bislang recht randständig. Eine eigenständige Diskussion zu der Frage, was die spezifischen Ausgangsbedingungen, Ansatzpunkte und Schwierigkeiten einschlägiger Bildungskonzepte zum Thema Antiziganismus sind, kommt erst allmählich in Gang (Hamburger 1998; Luttmer2009; Alte Feuerwache/Jugendbildungsstätte 2012). Eine solche Diskussion ist jedoch aus folgenden Gründen nicht verzichtbar:

Erstens gilt – nicht nur, aber auch im Hinblick auf Antiziganismus – dass die gute Absicht, gegen Vorurteile durch Aufklärung wirksam zu werden, keineswegs den Erfolg entsprechender Bemühungen garantiert. Vielmehr stehen alle Varianten einer Anti-Vorurteils-Pädagogik vor dem Dilemma, dass sie zunächst einmal Vorurteile zur Sprache bringen oder aber überhaupt erst das Wissen über Vorurteile zugänglich machen müssen, um dann in einem zweiten Schritt aufzuzeigen, dass und warum es sich um Vorurteile handelt, die sachlich falsch, moralisch verwerflich und deshalb abzulehnen sind. Entsprechend lernt man beim Lesen einschlägiger Bildungsmaterialien immer auch, was die abzulehnenden Vorurteile sind – auch dadurch werden diese weiter tradiert. Riskant ist das insbesondere dann, wenn antiziganistische Bildungsarbeit in Form kurzzeitpädagogischer Impulse erfolgt und nicht sichergestellt werden kann, dass eine hinreichende Auseinandersetzung mit den angesprochenen Stereotypen folgt, die dazu befähigt, deren Entstehung und Funktion zu durchschauen und sie dann auch aufzulösen.

Diese Problematik wird in neueren Bildungskonzepten durchaus reflektiert (End 2012). Gleichwohl erweist es sich als schwierig, Vorurteile mit realitätsgerechten Aussagen über ‚die Sinti und Roma‘ zu kontrastieren. Denn jede seriöse wissenschaftliche Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass ‚Sinti und Roma‘ ein Etikett für eine intern sozial und kulturell sehr heterogene Population ist, zu deren Lebenssituation, alltäglicher Lebensführung und Selbstverständnis in Deutschland zudem nur wenige verlässliche Studien vorliegen (Koch 2010). Folglich stellt sich die Frage, wie es in der politischen Bildung gelingen kann, aus dem Tradierungsprozess des Stereotyps auszusteigen, Sinti und Roma seien eine von der Mehrheitsbevölkerung ethnisch und kulturell unterschiedene, in sich sozial homogene und nach außen abgeschlossene Gruppe.

Notwendig wäre es dazu, sich mit den historischen Prozessen auseinanderzusetzen, in denen die soziale Kategorie der Nicht-Sesshaften ethnisch und später rassistisch aufgeladen wurde (siehe dazu den Beitrag von Klaus-Michael Bogdal in diesem Heft). In der Bildungsarbeit kann zudem nicht darauf verzichtet werden, die unterschiedlichen Versuche der Konstruktion einer gemeinsamen ethnischen Identität zu thematisieren, ihre Anlässe und ihre Funktionen (Koch 2005; Koch 2010) – und zwar seitens der Mehrheitsgesellschaft als auch durch Minderheitenangehörige und -organisationen. Es muss dabei um die politische, soziale und identitäre Bedeutung dieser Konstruktionen gehen sowie um die Konfliktlinien, die aus Unterschieden der Staatsangehörigkeit und des Aufenthaltsstatus, des Bildungsniveaus und der sozioökonomischen Lage resultieren.

Ein wichtiger Grundsatz für die antiziganistische Bildungsarbeit wäre entsprechend die Einsicht, dass sich jede verallgemeinernde Rede über Eigenschaften ‚der Sinti und Roma‘ verbietet und es nicht ausreichend ist, das negative Etikett ‚Zigeuner‘ durch das neutralere ‚Sinti und Roma‘ zu ersetzen. Eine Alternative hierzu kann nur sein, sich differenziert mit den sozialen Situationen Einzelner sowie von Familien und sozialen Gruppen auseinanderzusetzen, die als Sinti und Roma wahrgenommen werden und/oder sich als Sinti und Roma definieren.

 

Keine Plagiate

Zweitens ist eine eigenständige Fachdiskussion zur Bildungsarbeit gegen Antiziganismus erforderlich, weil gängige Konzepte der interkulturellen, antirassistischen oder anti-antisemitischen Bildungsarbeit nicht umstandslos auf den Themenbereich ‚Sinti und Roma‘ übertragbar sind. Um dies zu verdeutlichen: Antirassistische Bildungsarbeit geht davon aus, dass es keine Rassen gibt, sondern Rassenkonstruktionen selbst Bestandteil des Rassismus sind. Entsprechend besteht ein grundlegendes Lernziel rassismuskritischer Bildungsarbeit in der Einsicht, dass körperliche Unterschiede nicht eindeutig abgrenzbaren biologischen Menschengruppen entsprechen, und dass es keinen Zusammenhang von biologischen Unterschieden zu psychischen Merkmalen und sozialen Verhältnissen gibt.

Rassismuskritik hat ihren Fokus in der Dekonstruktion der Rassenkategorie und der Kritik rassistischer Legitimationen von Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Die soziale Konstruktion der ‚Zigeuner‘ nimmt aber nicht zentral auf biologisch-rassistische Argumente Bezug. Es handelt sich gegenwärtig im Kern um die ethnisierende Konstruktion einer durch Abstammung und gemeinsame Kultur gekennzeichneten Minderheit. Trotz aller berechtigten notwendigen Kritik ethnisierender Konstruktion als Kulturrassismus, lässt sich der Verweis auf die Bedeutung kultureller Differenzen jedoch nicht in gleicher Weise dekonstruieren wie der Verweis auf biologische Rassenkonstruktionen. Zwar kann mit guten Gründen argumentiert werden, dass die gängige Metapher der kulturellen Prägung ebenso unzutreffend ist wie die Vorstellung von in sich homogenen und abgeschlossenen Kulturen. Gezeigt werden kann auch, dass kulturelle Differenzen nicht als Ursache von Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung verstanden werden können. Gleichwohl sind kulturelle Differenzen nicht umfassend bedeutungslos und nicht als bloße ideologische Konstrukte zu begreifen, da sie ein relevanter Bezugspunkt des Selbstverständnisses und der ethnisierenden Identitätskonstruktionen sozialer Gruppen und als solche folgenreich sind (Scherr 2000).

Insofern scheint es gute Gründe für eine antiziganistische Bildungsarbeit zu geben, die darauf hinwirkt, historische und gegenwärtige Diskriminierungserfahrungen zu verstehen und darin begründete ethnisch-kulturelle Unterschiede zu akzeptieren. Allerdings fällt es einer solchen Perspektive sehr schwer, der Falle ethnisierender Gruppenkonstruktionen zu entkommen. Diese Falle besteht darin, dass sie ein gruppistisches Gesellschafts- und Menschenbild auch dann reproduzieren, wenn gesellschaftsgeschichtliche Hintergründe von ethnischen Unterschieden – wie etwa die Erfahrungen kollektiver Diskriminierung – einbezogen werden. Die Falle lauert überall da, wo nicht Einzelne, Familien und reale Gruppen mit ihren komplexen Geschichten in den Blick genommen werden. Vielmehr wird immer wieder die Vorstellung reproduziert, dass die Zugehörigkeit zum ethnisch gefassten Kollektiv von primärer Bedeutung ist, und dass soziale Verhältnisse und Konflikte zentral aus dieser ethnischen Gruppenzugehörigkeit resultieren. Bereits mit einer solchen Wahrnehmung von Individuen als Gruppenangehörige wird aber eine durchaus asymmetrische Differenz behauptet: »Wir« als moderne, autonome, selbstbestimmungsfähige Einzelne begegnen »Anderen«, die eben nicht als autonome Einzelne, sondern als ethnische Gruppenwesen gelten.

 

Fallen der Vorurteilsbildung

Die Problematik besteht also darin, in guter Absicht gleichwohl die Vorstellung einer grundlegenden Differenz und einer ethnischen Determination zu verfestigen. Diese Falle können Bildungskonzepte, die als Aufklärung über die Realität ‚der Sinti und Roma‘ angelegt sind, nicht vermeiden. Dies wird etwa dann deutlich, wenn im Vorwort zu einem neueren »Methodenhandbuch zum Antiziganismus« von »dem Volk der Sinti und Roma«, vom Leben, der Kultur und Geschichte »unseres Volkes« die Rede ist (Bytyci 2012: 10), aber zugleich betont wird, dass es sich um »eines der heterogensten Völker in ganz Europa« (ebd.) handelt.

Entsprechend wird in diesen Materialien programmatisch erklärt, dass der »Eindruck einer homogenen Kulturgemeinschaft kritisch hinterfragt« werden soll (Alte Feuerwache/Jugendbildungsstätte 2012). In den konkreten methodischen Übungen werden dann aber auch wiederkehrend verallgemeinernde Aussagen über Sinti und Roma reproduziert, etwa: »Sinti und Roma selbst waren bis in die 1970er Jahre nicht an der Geschichtsschreibung beteiligt« oder »Sinti und Roma geben ihre Geschichte traditionell in mündlichen Erzählungen weiter und halten diese nicht schriftlich fest« (ebd. 65). Eine andere Aussage aus dieser Publikation: »Weil Sinti und Roma diskriminiert wurden, mussten sie häufig eine nicht sesshafte Lebensweise führen und weil sie häufig nicht sesshaft lebten, wurden sie diskriminiert. Was den Anfang machte, ist nicht mehr festzustellen und für die Analyse des Antiziganismus letztlich nicht relevant.« (ebd. 29)

Eine ähnliche Problematik zeigt sich, wenn versucht wird, den Vorurteilen über Sinti und Roma mit empirischem Wissen entgegenzutreten. In der vom RomnoKher – Haus für Kultur, Bildung und Antiziganismusforschung initiierten Studie zur Bildungssituation in Deutschland (Strauss 2011) wird – auf einer erklärtermaßen nicht repräsentativen Datengrundlage – das Bild einer Gruppe gezeichnet, die von massiver Bildungsbenachteiligung betroffen und dadurch von der Mehrheitsbevölkerung unterschieden sei: »Nur 18,8 Prozent der Befragten haben eine berufliche Ausbildung. Dagegen sind es in der Mehrheitsbevölkerung in der jüngeren Altersgruppe 83,4 Prozent. 10,7 Prozent der Befragten besuchte eine Förderschule. (…) 13 Prozent besuchen keinerlei Schule. Nur sechs von 261 Befragten besuchten ein Gymnasium, das sind 2,3 Prozent. In der Mehrheitsbevölkerung haben insgesamt 24,4 Prozent Hochschulreife, in der Altersgruppe der 20 bis 25-Jährigen über 40 Prozent.« Diese Daten werden zwar als Folgen von Diskriminierung sowie bildungspolitischer Defizite präsentiert und zur Begründung politischer Forderungen verwendet. Sie sind aber durchaus auch dazu geeignet, das gängige Stereotyp einer sozialen Problemgruppe, die sich gesellschaftlich nicht integriert, zu verstärken. Denn es erfolgt in dieser Studie keine hinreichend genaue Analyse der Bedingungen und Kontexte, die zu dieser Situation führen. Zudem beruht diese Studie auf Daten, die nicht repräsentativ sind.

Eine Bildungsarbeit, die gegen Diskriminierung und Rassismus wirken will, sollte anders angelegt sein. Bildungsarbeit gegen Antiziganismus wäre nicht als historische und gegenwartsbezogene Wissensvermittlung über gängige Vorurteile sowie die wirkliche Lebenssituation ‚der Sinti und Roma‘ anzulegen, sondern als kritische Auseinandersetzung mit den Macht- und Herrschaftsverhältnissen, die zur Diskriminierung von Sinti und Roma geführt haben und führen (Luttmer 2009). Will man etwa verständlich machen, warum Roma nach dem Kosovokrieg zum Objekt von Hass und Gewalt wurden, dann genügt es nicht, darauf zu verweisen, dass hier tradierte Feindbilder aktualisiert werden. Die relevanten Fragen sind: Was hat im Kosovokonflikt zur Entstehung aggressiver Nationalismen geführt, und was hat in der Dynamik des Krieges dazu geführt, dass sich die Nationalismen gegen Roma richten?

Die einzige Gemeinsamkeit derjenigen, die als ‚Sinti und Roma‘ bezeichnet werden, liegt darin, dass sie als Kollektiv definiert und diskriminiert wurden und werden. Die Gegenperspektive hierzu besteht nicht in dem Nachweis, dass ‚die Sinti und Roma‘ den vorurteilshaften Zuschreibungen nicht entsprechen. Eine konsequente Kritik des Antiziganismus ist vielmehr aufgefordert, über BürgerInnen und Menschen zu sprechen, denen gleiche Rechte und Chancen zustehen, wie allen anderen auch. Und dies ganz unabhängig davon, ob sie eine ethnische Selbstdefinition für sich in Anspruch nehmen oder nicht, ob sie sich als Minderheitenangehörige politisch organisieren oder eine solche Form der Repräsentation ablehnen, ob sie an der Fortschreibung kultureller Traditionen interessiert sind oder sich lieber am popkulturellen Mainstream orientieren.

 

Literatur

Alte Feuerwache/Jugendbildungsstätte Kaubstr.: Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus. Münster 2012

Bundesregierung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Petra Pau, Jens Petermann, Frank Tempel und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 2011, 17/6012

End, Markus: Die Wirkungsweise der antiziganistischen Vorurteilsstruktur, In: Alte Feuerwache/Jugendbildungsstätte Kaubstr. (Hg.): Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus. Münster 2012, S. 29-34

Hamburger, Franz: Pädagogische Überlegungen zur Thematisierung von Sinti und Roma im Unterricht. In: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Hg.): Sinti und Roma. Eine deutsche Minderheit. Bad Kreuznach 1998, S. 7-19

Heitmeyer, Wilhelm: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in einem entsicherten Jahrzehnt. In: Ders. (Hg.): Deutsche Zustände 10. Frankfurt 2012, S. 15-41

Koch, Ute: Die Herstellung und Reproduktion sozialer Grenzen: Roma in einer westdeutschen Großstadt, Wiesbaden 2005

Koch, Ute: Soziale Konstruktion und Diskriminierung von Sinti und Roma. In: U. Hormel/ A. Scherr (Hg.): Diskriminierung. Grundlagen und Forschungsergebnisse. Wiesbaden 2010, S. 255-278

Krüger, Thomas: Eröffnungsrede zum internationalen Symposium ‚Was heißt denn hier Zigeuner?‘, 2011. www.bpb.de/presse/51067

Luttmer, Michael: Wie die Schule den Antiziganismus ins Stolpern bringen kann. In: W. Scharathow/ R. Leiprecht (Hg.): Rassismuskritik. Band 2. Bad Schwalbach 2009, S. 317-331

Scherr, Albert: Ethnisierung als Ressource und Praxis. In: Prokla 2000, H. 120, S. 399-414

Stachwitz, Reinhard: Der nationalsozialistische Völkermord an Sinti und Roma in aktuellen deutschen Geschichtsschulbüchern. In: Internationale Schulbuchforschung, 28. Jg. 2006, H. 2, S. 163-175

Strauss, Daniel: Zur Bildungssituation von deutschen Sinti und Roma. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 2011, B 22-23, S. 48-54

 

 

Albert Scherr ist Professor für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und arbeitet zu den Themen Migration, Rassismus und Rechtsextremismus.

334 | Antiziganismus
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