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311 | Macht und Alltag im Iran

Wenn die Nacht am tiefsten...

Iran steht derzeit wegen seines Atomprogramms im Mittelpunkt außenpolitischer Debatten. Unser Themenschwerpunkt fragt nach den Herrschaftsverhältnissen im Inneren. Wie mobilisiert das Regime der Mullahs Unterstützung in der Bevölkerung? Was unterscheidet den iranischen Islamismus von anderen Islamismen? Wie verfährt das Regime mit Minderheiten? Und wo gibt es welche Ansätze für Widerstand?

Trotz des verbreiteten Unmuts gibt es im Iran keine starke organisierte Oppositionskraft. Wie auch? Oppositionelle Parteien haben im politisch-religiösen System der Mullah-Republik keine Chance. Politische Bewegungen und Minderheiten sind jedoch trotz aller Repression aktiv. Sie kämpfen vor allem auf der Alltagsebene für Bewusstseinsveränderungen, weil sie noch nicht in der Lage sind, die Machtfrage zu stellen. Ihnen gilt unsere Empathie und Solidarität, und ihnen widmet sich dieser Themenschwerpunkt.

Inhaltsübersicht

S.18 Editorial zum Themenschwerpunkt 


Schwerpunkt: Macht und Alltag im Iran

S. 19 Die Andersdenkenden
Zwischen Hoffnung und Resignation | ein Brief von Soussan Sarkhosh

S. 22 Bastion der Freiheit
Die Studentenbewegung im Iran | von Ali Schirasi

S. 26 Die andere Hälfte
Iranische Frauen und ihre Bewegung für Freiheit und Emanzipation | von Chahla Chafiq

S. 29 Zwangsweise loyal
Iranische Jüdinnen und Juden als Spielball der Politik | von Thomas Schmidinger

S. 32 Utopie versus Apokalypse
Selbstverständnis und Verfolgung der Bahai im Iran | von Wahied Wahdat-Hagh

S. 34 Die Republik der Ayatollahs
Vom Auf- und Abstieg der politischen Theologie Khomeinis | von Jörn Schulz

S. 37 »Die Revolutionsgarden sind das Machtzentrum«
Interview mit Ali Alfoneh über das System der Islamischen Republik Iran

 

S.3 Hefteditorial: Der Anfang vom Ende


Politik und Ökonomie

S. 4 Israel – Palästina:
Gelegenheit für die US-Regierung | von Ghassan Khatib
Wird Palästina gespalten bleiben? | von Yossir Alpher

S.6 Simbabwe: Eine akademische Sünde
Verheerende Zustände an den Universitäten | von Christopher Phiri


S. 8 Entwicklungspolitik: Alte Freunde
Das Scheitern politischer Konditionalität in Togo | von Björn Gutheil

S.12 Nationalsozialismus: »Wir waren nicht mehr als Nummern«
Biografische Notizen von schwarzen Häftlingen im KZ Neuengamme | von Rosa Fava

 

Kultur und Debatte

S. 39 Debatte: Fersengeld statt »satanische Verse«
Die Fatwa gegen Salman Rushdie hat bis heute Folgen | von Udo Wolter

S. 42 Kunst: Jeder Blick verrät seinen Standort
Perspektiven auf Kunst aus Afrika | von Sebastian Stein

Rezensionen, Tagungen & Kurz belichtet   S. 45ff.

311 | Macht und Alltag im Iran
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