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beim iz3w

Die "iz3w" ist eine der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum. Im November 1970 erschienen die ersten "Blätter des iz3w". Mehr zur wechselvollen Geschichte des informationszentrums 3. welt finden Sie hier.

Wie viele andere politische Medien ist auch die iz3w massiv in ihrer Existenz bedroht. Durch Einsparungen und durch Spenden ist es uns gelungen, bis heute zu überleben und vor allem Spaß dabei zu haben. Wenn Sie Interesse daran haben, dass die Medienlandschaft bunt bleibt, unterstützen Sie das iz3w am sinnvollsten mit einem Abonnement. Sie werden unsere kritische und unabhängige Zeitschrift schätzen lernen.

Nachrichten

Neuer Amnesty-Bericht belegt Folter in 141 Ländern
Folter findet im Verborgenen statt. Deshalb ist es unmöglich, ihr globales Ausmaß präzise zu erfassen. Obwohl die UN-Antifolterkonvention von 157 Staaten ratifiziert wurde, belegen die von Amnesty International gesammelten Beweise, dass Folter und folterähnliche Gewalt weiterhin weit verbreitet sind – und das nicht nur im Globalen Süden.
Folter: der Horror ist alltäglich
südnordfunk im Februar - Sendung zum Nachhören
Neuauflage des Buchs „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg"
Seit Anfang des Jahres ist eine inhaltlich unveränderte und ungekürzte Paperback-Ausgabe des Buchs „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erhältlich.

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iz3w – zwischen Süd und Nord

Die verschiedenen Projekte des informationszentrum 3.welt bearbeiten ein weites Themenfeld, haben jedoch eine verbindende Klammer: die ungleichen Verhältnisse zwischen Süd und Nord. Historisch sind sie durch den Kolonialismus entstanden, auch Deutscher Kolonialismus war daran beteiligt. Das iz3w gibt daher den kritischen Ansätzen des Postkolonialismus breiten Raum.

In heutigen Zeiten sind es die oft widersprüchlichen Prozesse der Globalisierung, die neue Ungleichheiten hervorbringen und daher Gegenstand von Globalisierungskritik und Kapitalismuskritik sind. Auch Grüner Kapitalismus wird an den grundlegenden Strukturen der ungerechten Verteilung von Armut und Reichtum nicht viel ändern, steht zu befürchten. Ähnliches gilt für die Entwicklungspolitik, die viel versprach, aber auf punktuelle Symptombekämpfung beschränkt blieb.

Unser Bezugspunkt sind daher soziale Bewegungen und Protestbewegungen von unten, die überall auf der Welt aktiv sind. Denn von ihnen werden die sozialen und politischen Konflikte offen benannt, gleich ob es um Rassismus/Antirassismus, Homopohobie, Migration oder Menschenrechte geht. Durch antirassistische Bildung, Sensibilisierung für Genderfragen/Feminismus und Globales Lernen versuchen wir, zur Veränderung der Welt beizutragen. Die Befassung mit Tourismus und Tourismuskritik ist ein weiterer Baustein im Angebot des iz3w.

Aktuelle Ausgabe

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349 | Logistik - Leidbranche der Globalisierung

ab 29.06.3015 in vielen  Bahnhofsbuchhandlungen

ab sofort unter info@iz3w.org

Nächste Ausgabe

Vorschau: iz3w 350 (Sept./Okt. 2015, 20.08.2015)

Antirassismus im Globalen Süden

In unserem Themenschwerpunkt widmen wir uns Initiativen und Bewegungen, die in Ländern des Globalen Südens gegen Rassismus und Diskriminierung kämpfen. Neben einem Blick auf verschiedene Konfliktlinien entlang Herkunft, »Race« oder »Ethnie« legen wir unseren Fokus auf die Gegenstrategien. Welche Konzepte der antirassistischen Arbeit sind übertragbar? Was kann die Bewegung hierzulande von den Erfahrungen der AktivistInnen im Süden lernen?

 

Weitere geplante Themenschwerpunkte:

351 Sex & Arbeit (Nov./Dez. 2015)

352 Ökonomie des Mülls (Jan./Feb 2016)

353 Separatismus (März/April 2016)

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