Willkommen

beim iz3w

Die "iz3w" ist eine der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum. Im November 1970 erschienen die ersten "Blätter des iz3w". Mehr zur wechselvollen Geschichte des informationszentrums 3. welt finden Sie hier.

Wie viele andere politische Medien ist auch die iz3w massiv in ihrer Existenz bedroht. Durch Einsparungen und durch Spenden ist es uns gelungen, bis heute zu überleben und vor allem Spaß dabei zu haben. Wenn Sie Interesse daran haben, dass die Medienlandschaft bunt bleibt, unterstützen Sie das iz3w am sinnvollsten mit einem Abonnement. Sie werden unsere kritische und unabhängige Zeitschrift schätzen lernen.

Nachrichten

Die Pestalozzi Realschule zeigt „respect“ und erhält den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Die Kooperation des Bildungs-Netzwerks "respect!" und der Pestalozzi-Realschule Freiburg endet am 21. März mit dem "Internationalen Tag gegen Rassismus" und trägt zugleich ihre Früchte.
Internationale Wochen gegen Rassismus
Vorträge, Workshops, Filme und Aktionen vom 10.-21. März 2014 in Freiburg.
Der Reiter von Südwest tritt ab
Aufstieg und Fall eines deutschen Kolonialdenkmals in Namibia. Ein Beitrag von Joachim Zeller, Januar 2014.

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Termine

Vortrag zum Uranbergbau in Tansania 29.04.2014 von 20:00 bis 23:00 Weingut Andreas Dilger Urachstraße 3 79102 Freiburg,
Der Abbau von Uran – der Anfang der nuklearen Brennstoffkette – gefährdet Leben und Existenz in Tansania.
TTIP – die große Unterwerfung 09.05.2014 von 19:00 bis 22:00 Forum 3, Stuttgart,
Vortrag zum geplanten Freihandelsabkommen EU-USA kontra Demokratie, Umwelt, Gerechtigkeit und Bürgerwillen. Im Rahmen von Stuttgart Open Fair.
Stories of Migration 10.05.2014 von 19:30 bis 00:00 Kommunales Kino,
Ein kleiner Ausflug in die Zeit der Gastarbeiter; ihr Liedgut, ihre Geschichten, Erfahrungen und was dahintersteckt. In Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg.

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iz3w – zwischen Süd und Nord

Die verschiedenen Projekte des informationszentrum 3.welt bearbeiten ein weites Themenfeld, haben jedoch eine verbindende Klammer: die ungleichen Verhältnisse zwischen Süd und Nord. Historisch sind sie durch den Kolonialismus entstanden, auch Deutscher Kolonialismus war daran beteiligt. Das iz3w gibt daher den kritischen Ansätzen des Postkolonialismus breiten Raum.

In heutigen Zeiten sind es die oft widersprüchlichen Prozesse der Globalisierung, die neue Ungleichheiten hervorbringen und daher Gegenstand von Globalisierungskritik und Kapitalismuskritik sind. Auch Grüner Kapitalismus wird an den grundlegenden Strukturen der ungerechten Verteilung von Armut und Reichtum nicht viel ändern, steht zu befürchten. Ähnliches gilt für die Entwicklungspolitik, die viel versprach, aber auf punktuelle Symptombekämpfung beschränkt blieb.

Unser Bezugspunkt sind daher soziale Bewegungen und Protestbewegungen von unten, die überall auf der Welt aktiv sind. Denn von ihnen werden die sozialen und politischen Konflikte offen benannt, gleich ob es um Rassismus/Antirassismus, Homopohobie, Migration oder Menschenrechte geht. Durch antirassistische Bildung, Sensibilisierung für Genderfragen/Feminismus und Globales Lernen versuchen wir, zur Veränderung der Welt beizutragen. Die Befassung mit Tourismus und Tourismuskritik ist ein weiterer Baustein im Angebot des iz3w.

Aktuelle Ausgabe

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342 | Befreiend – Protestbewegung in der Türkei

ab 22.04.2014 in vielen  Bahnhofsbuchhandlungen

und ab 17.04.2014 unter info@iz3w.org

Nächste Ausgabe

Vorschau: iz3w Nr 343 (Juli / August 2014, ab 12.06.2014 erhältlich)

Fotografie

Für soziale Bewegungen weltweit bietet der Einsatz von Bildmedien enorme Chancen. In Tageszeitungen oder Zeitschriften sind Auswahl und Platzierung von Fotos aus dem Globalen Süden an sich ein Politikum. Denn die Geschichte der Fotografie ist eng mit der Geschichte des Kolonialismus verbunden. Daher sind neben der Bildästhetik auch Fragen zu Representation, asymmetrischen Machtverhältnissen und Klischeebildung für die Auswahl guter Bilder zentral. Wir fragen in der kommenden iz3w nach: Sagt ein Bild mehr aus als tausend Worte? Inwiefern beeinflusst die Produktion von Bildern das Verhältnis von Nord und Süd? Wann werden ethische oder ästhetische Grenzen überschritten? Wann wird Dokumentation zu einer Zurschaustellung?

 

Weitere geplante Themenschwerpunkte:

344 Uranabbau und Atomwirtschaft (September / Oktober 2014)

345 Behinderung (November / Dezember 2014)

346 Ausbeutung der Meere (Januar / Februar 2015)

347 Staatliche Gewalt und Folter (März / April 2015)

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