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Moralische Verantwortung? In Namibia sorgt das neue Abkommen mit Deutschland für Konflikte

Ende Mai 2021 kamen die Verhandlungen zwischen der namibischen und der deutschen Regierung über die Konsequenzen des Genozids 1904 bis 1908 an Ovaherero und Nama im damaligen Deutsch-Südwestafrika zu einem Abschluss. Doch Interessenvertretungen überlebender Nachfahren kritisieren die Vereinbarung scharf.

Artikel von Reinhard Kößler/ Genocide March, Swakopmund, 29.3.2014. Ovaherero (rechts) und Nama (links) gemeinsam auf dem Gräberfeld des KZ Swakopmund Foto: R. Kößler / 13.09.2021

Plurale Marktregulierung

Unabhängige Händler*innen und ihre Verbände in Bolivien: Bolivien hat einen hohen Anteil an staatlich kaum kontrollierten oder steuerlich erfassten Wirtschaftsaktivitäten. Dahinter verbirgt sich eine komplexere Realität, als es gängige Narrative von Informalisierung und Prekarisierung nahelegen. Es gibt eine durchaus emanzipatorische plurale Marktordnung, wie das Beispiel einer Elektrohändlerin in La Paz zeigt.

Artikel von Juliane Müller /Fotowand im Handelshaus von Dona Pascuala Foto: J. Müller / 07.09.2021

»Die Krise ist eine Wiedergeburt«

Der Libanon wird erneut von Krisen gebeutelt: Nachdem der Bankensektor 2019 zusammenbrach, kam es zu massiven Protesten, die den Rücktritt der Regierung erzwangen. Die Corona-Pandemie verstärkte die Probleme und am 4. August 2020 erschütterte eine katastrophale Explosion die Hauptstadt Beirut. Wir sprachen mit dem libanesischen Autor und Kurator Ibrahim Nehme darüber, wie Kunst und Kultur in diesem Umfeld überleben.

Artikel von Clara Taxis / "Revolution", Beirut 2019; iz3w-Archiv / 27.08.2021

Im Krieg mit sich selbst

Die ethnisch definierten Konflikte in Äthiopien spitzen sich zu: Seit Anfang November 2020 herrscht in der äthiopischen Region Tigray Krieg. In den letzten Wochen weitete er sich auch auf die benachbarten Regionen Amhara und Afar aus. Spekulationen über den Zerfall Äthiopiens machen die Runde, während der Präsident eine Einheit beschwört.

Artikel von Thomas Zitelmann/ Ministerpräsident Abiy Ahmed 2019 Foto: Aron Simeneh / 26.08.2021

»Das ist ein richtiger Knochenjob«

Stimmen von Kinderarbeiter*innen in Chile zur Pandemiezeit

Artikel von Jürgen Schübelin / Ein Teenager bereitet Hähnchen zu (Lima, Peru) Foto: Lord R./ILO / 24.08.2021

Im Realitätscheck: Antisemitismusstreit und die „Jerusalemer Erklärung“ in Freiburg

Mitte Juni 2021 fand in Freiburg die dritte Auflage des "Dear White People"-Festivals statt. Die Kooperation mit dem Freiburger Ableger der bundesweit agierenden Gruppe "Palästina spricht" und ihrem Auftritt auf dem Festival führte unter anderem zu Kritik und Absagen von Refererierenden, von Seiten der lokalen Medien, Geldgebenden und von zahlreichen Kooperationspartner*innen, zu denen auch das iz3w gehörte. Während wir einerseits die Organisation eines rassismuskritischen Festivals unterstützen und als notwendig erachten, finden wir anderseits die Zusammenarbeit mit einer Gruppe die antisemitische Codes verbreitet mehr als problematisch. Und so wie manch andere Kooperationspartner*innen sind auch wir über den Umgang mit der Kritik von Seiten der Festivalorga verärgert. Im Folgenden ordnet iz3w-Autor Udo Wolter die Geschehnisse und inhaltlichen Aussagen rund um das "Dear White People"-Festival ein.

Artikel von Udo Wolter / Das Foto zeigt den Friedensgottesdienst am Platz der Alten Synagoge, Freiburg am 15. Mai 2021. Foto: Katrin Dietrich / 28.07.2021

»Es gab keine absolutistische Herrschaft«

In Westafrika gab es lange vor der Islamisierung Königreiche, die in Europa teilweise schon im 14. Jahrhundert für ihren sagenhaften Reichtum bekannt waren. Der Goldhandel – bis in europäische Königshäuser hinein – ermöglichte ihre Blüte. Die iz3w sprach mit der Afrikahistorikerin Stephanie Zehnle über vergessene vorkoloniale Königreiche in Westafrika.

Artikel von Stephanie Zehnle / Ein Emirpalast in Nordnigeria Foto: wlafrica / 20.07.2021

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