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beim iz3w

Die "iz3w" ist eine der wichtigsten unabhängigen Zeitschriften zu Nord-Süd-Themen im deutschsprachigen Raum. Im November 1970 erschienen die ersten "Blätter des iz3w". Mehr zur wechselvollen Geschichte des informationszentrums 3. welt finden Sie hier.

Wie viele andere politische Medien ist auch die iz3w massiv in ihrer Existenz bedroht. Durch Einsparungen und durch Spenden ist es uns gelungen, bis heute zu überleben und vor allem Spaß dabei zu haben. Wenn Sie Interesse daran haben, dass die Medienlandschaft bunt bleibt, unterstützen Sie das iz3w am sinnvollsten mit einem Abonnement. Sie werden unsere kritische und unabhängige Zeitschrift schätzen lernen.

Nachrichten

Neuer Amnesty-Bericht belegt Folter in 141 Ländern
Folter findet im Verborgenen statt. Deshalb ist es unmöglich, ihr globales Ausmaß präzise zu erfassen. Obwohl die UN-Antifolterkonvention von 157 Staaten ratifiziert wurde, belegen die von Amnesty International gesammelten Beweise, dass Folter und folterähnliche Gewalt weiterhin weit verbreitet sind – und das nicht nur im Globalen Süden.
südnordfunk April 2015
Gegendarstellungen und anti-rassistische Schlaglichter
Folter: der Horror ist alltäglich
südnordfunk im Februar - Sendung zum Nachhören

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Termine

Filmvorstellung Miners Shot Down mit Bischof Jo Seoka aus Pretoria 28.04.2015 von 17:00 bis 21:00 KOMMUNALES KINO, Freiburg, Urachstr. 40,
Der Dokumentarfilm rekonstruiert die polizeiliche Hetzjagd auf die Bergarbeiter der Platinmine in Marikana, die vom Unternehmen Lonmin betrieben wird. Im August 2012 fanden dabei 34 Bergarbeiter den Tod.
Lebensrealitäten in Serbien und Mazedonien von 29.04.2015 20:00 bis 10.05.2015 17:00 Weingut Dilger, Urachstraße 3, Freiburg,
Vortrag im Rahmen der Fotoausstellung zu der Fluchtgeschichte einer Roma-Familie aus dem Kosovo
Das freiburger film forum wird 30 von 11.05.2015 00:00 bis 17.05.2015 00:00 Kommunales Kino Freiburg,

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iz3w – zwischen Süd und Nord

Die verschiedenen Projekte des informationszentrum 3.welt bearbeiten ein weites Themenfeld, haben jedoch eine verbindende Klammer: die ungleichen Verhältnisse zwischen Süd und Nord. Historisch sind sie durch den Kolonialismus entstanden, auch Deutscher Kolonialismus war daran beteiligt. Das iz3w gibt daher den kritischen Ansätzen des Postkolonialismus breiten Raum.

In heutigen Zeiten sind es die oft widersprüchlichen Prozesse der Globalisierung, die neue Ungleichheiten hervorbringen und daher Gegenstand von Globalisierungskritik und Kapitalismuskritik sind. Auch Grüner Kapitalismus wird an den grundlegenden Strukturen der ungerechten Verteilung von Armut und Reichtum nicht viel ändern, steht zu befürchten. Ähnliches gilt für die Entwicklungspolitik, die viel versprach, aber auf punktuelle Symptombekämpfung beschränkt blieb.

Unser Bezugspunkt sind daher soziale Bewegungen und Protestbewegungen von unten, die überall auf der Welt aktiv sind. Denn von ihnen werden die sozialen und politischen Konflikte offen benannt, gleich ob es um Rassismus/Antirassismus, Homopohobie, Migration oder Menschenrechte geht. Durch antirassistische Bildung, Sensibilisierung für Genderfragen/Feminismus und Globales Lernen versuchen wir, zur Veränderung der Welt beizutragen. Die Befassung mit Tourismus und Tourismuskritik ist ein weiterer Baustein im Angebot des iz3w.

Nächste Ausgabe

Vorschau: iz3w Nr 348 (Mai/Juni 2015, ab 30.04.2015 erhältlich)

Politik im Spielfilm

Viele Spielfilme sind mehr oder weniger gesellschaftskritisch, gleich ob es sich um Mainstream oder Arthouse-Kino handelt. Insbesondere Produktionen aus dem südlichen Teil der (Film-)Welt sind oft politisch: Mal explizit, mal eher angedeutet und metaphorisch, um die Zensur zu umgehen oder Plattitüden zu vermeiden. In unserem Themenschwerpunkt diskutieren wir politische Filme und loten dabei die Grenzen zwischen »gut« und »gut gemeint« aus.

 

Weitere geplante Themenschwerpunkte:

349 Transport & Logistik                  (Juli/August 2015)

350 Anti-Rassismus im Süden (Sept./Okt. 2015)

351 Sex & Arbeit (Nov./Dez. 2015)

352 Ökonomie des Mülls (Jan./Feb 2016)

353 Separatismus (März/April 2016)

Ihre Unterstützung ist wichtig

Sie können die Arbeit des iz3w mit einer Spende, einem Abo oder durch

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April 2015 Schwarze Menschen in Russland