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Reden wäre Gold

Japan übt Stillschweigen über die Kriegsverbrechen an Zwangsprostituierten in Asien. Die Regierungen Japans und Südkoreas schlossen Ende Dezember 2015 ein Abkommen über den Umgang mit den Kriegsverbrechen an Frauen in japanischen Militärbordellen. Weil es von den Betroffenen als völlig unzureichend abgelehnt wird, kommt es zu heftigen Protesten innerhalb der südkoreanischen Gesellschaft und darüber hinaus. Das Scheitern einer angemessenen Vergangenheitspolitik ist bis in die Freiburger Stadtpolitik spürbar.

Artikel von Mira Krebs / 10.02.2017

# 33 Kasumai en Casamance - der Frieden kommt von unten

Ein Feature von Martina Backes und Anna Trautwein.

Südnordfunk / 24.01.2017

Liebe zur Gewalt

Welche Rolle spielen Frauen für den Islamischen Staat, wie leben sie in dem vom IS kontrollierten Territorium in Syrien und Irak und welche Motivation treibt Frauen aus Europa an, sich dem IS anzuschließen?

Artikel von Hannah Wettig, Foto: Filmstill aus "Tatort" / 09.01.2017

Wenn Konzerne klagen können

Wenn Staaten wie die Philippinen, Ecuador oder Rumänien transnationale Bergbaukonzerne in ökologische und soziale Schranken weisen wollen, sehen sie sich vor ein großes Problem gestellt: Verschiedene Handels- und Investitionsabkommen sichern den Konzernen die Möglichkeit zu, vor nichtstaatlichen Schiedsgerichten gegen unliebsame Auflagen zu klagen und Schadensersatz zu fordern. Entgegen anders lautenden Gerüchten trägt auch CETA zu solcher Lähmung von Umwelt- und Sozialpolitik bei.

Artikel von Michael Reckordt / 09.12.2016

David Kunzle: Chesucristo

In seinem illustrierten Band Chesucristo wirft der marxistisch-sozialgeschichtlich orientierte Kunsthistoriker David Kunzle einen ausführlichen Blick auf die erinnerungspolitische und popkulturelle Hagiographie zweier Männer, die weitaus mehr verbindet als zunächst gedacht.

Rezension / 08.12.2016

Explosion der Kreativität

Im äthiopischen Pop und Jazz mischt sich das Beste aus verschiedenen Welten. Soul, Funk, Fusion und Jazz erlebten in den 1960er und 70er Jahren in Äthiopien eine Blütezeit. Sie ging erst zu Ende, als das sozialistische Mengistu-Regime die freie Musikszene drangsalierte. Bislang nur unter KennerInnen bekannt, erleben äthiopische Sounds inzwischen ein Revival – durch Wiederveröffentlichungen, Tourneen und neue Bands.

Artikel aus der aktuellen Ausgabe von Till Schmidt. Bildnachweis: Filmstill aus "Roaring Abyss", Quino Piñero. / 08.12.2016

# 31 Dezember 2016

Feature-Reihe über Krieg und Frieden. Mit Features zur Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt im Bosnienkrieg und zur Situation von Kriegsflüchtlingen in Kenia.

Südnordfunk / 06.12.2016

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