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Cycy, die futuristische Geisterjägerin: Postkoloniales Theater in München und Lomé

Koloniale Verbrechen und post-koloniale Verstrickungen, politische Patronage und wirtschaftliche Expansion: für all das stehen die deutsch-togolesischen Beziehungen. 1984 wurde dennoch 100 Jahre Freundschaft zwischen diesen Ländern gefeiert. Als Strippenzieher galt der damalige Ministerpräsident Franz-Josef Strauß. Als Holzmarionette bringen ihn die Münchener Kammerspiele nun auf die Bühne. Schauspieler*innen aus Deutschland und Togo arbeiten das gemeinsame Erbe auf und zeigen eine postkoloniale Utopie.

Artikel von Rita Schäfer / Foto: Thomas Aurin / 16.07.2021

Imperiale Monarchien

Die Verstrickungen des Hochadels in den Kolonialismus sind vielfältig und reichen historisch weit zurück. Bereits in der Frühen Neuzeit waren die fürstlichen Höfe eine Triebkraft der kolonialen Expansion. Hier verschmolzen adlige Herrschaftsvorstellungen mit kolonialrassistischen Ideologien. Hochadlige in ganz Europa unterstützten die gewaltsame Eroberung und Aneignung außereuropäischer Gebiete – mit Folgen bis in die heutige Zeit.

Artikel von Jan Diebold / Adolf Friedrich zu Mecklenburg im Urlaub, 1910 Foto: wikimedia / 11.07.2021

»Heute gibt es viele, die den Kampf auf sich nehmen«

Interview mit der LGBTIQ-Organisation Sarajevski Otvoreni Centar (Sarajevo Open Centre, SOC), einer feministischen Organisation, die sich seit etwa zehn Jahren für die Rechte von LGBTIQ (lesbians, gays, bisexual, transgender, intersex)-Personen einsetzt und unter anderem die erste Pride-Parade in Sarajevo 2019 mitorganisiert hat.

Artikel Interview von Hannah Lilje und Larissa Schober/ Protest für Gleichberechtigung in Sarajevo 2017 Foto: Sarajevski Otvoreni Centar / 17.05.2021

»Atomkraft und Mensch können nicht koexistieren«

Zum Stand der Anti-Atom-Bewegung in Japan: Der Reaktorunfall von Fukushima vor zehn Jahren war Ausgangspunkt neuer Massenproteste in Japan. Inzwischen haben sich die Proteste eher in die Gerichte verlagert. Zahlreiche Klagen wurden eingereicht, viele Urteile stehen noch aus.

Artikel von Andreas Singler/ Hortensienrevolution und Anti-Atom-Bewegung in Tokyo Foto: Andreas Singler / 10.05.2021

»I’m waiting«

Am 24. März 1999 griff die NATO das heutige Serbien an, der Kosovokrieg dauerte bis zum 9. Juni. Der umstrittene, weil völkerrechtswidrige NATO-Einsatz stellt bis heute eine Projektionsfläche für unterschiedlichste politische Projekte dar. Doch welche Bedeutung hat sie im Alltag der Menschen in Serbien? Interview mit Elisa Satjukow über die NATO-Luftangriffe 1999

Artikel Interview von Felix Schilk/ Elisa Satjukow Foto: Sven Jaros / 01.05.2021

Der Preis war hoch - Jugoslawiens Auflösung im Strudel des Nationalismus

Vor dreißig Jahren zerfiel Jugoslawien. Aus einem Staat wurden sieben. Der »Übergang« war von Bürgerkrieg und Krieg geprägt. Was war da los auf dem Balkan?

Artikel von Larissa Schober / Gräber aus der Zeit der Belagerung im ehemalischen Olympischen Dorf von Sarajevo Foto: MSGT Michael J. Haggerty / 23.04.2021

# 83 War da was? - Postkoloniale Spurensuche und rassistische Narrative heute

Der Podcast "War da was?" begibt sich auf die Spuren unserer kolonialen Vergangenheit. Die ersten beiden Folgen beschäftigen sich mit Erinnerungskultur anhand zweier Büsten von Personen, die kolonialrassistische Anliegen vertraten.

Südnordfunk / 07.04.2021

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